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Tin Whistle Blog
Über meine Wenigkeit

Notausgang

Der ultimative
"vom Musikmuffel zum Master of Tin Whistle"
Blog

Was findest du hier? Einen Blog. Von jemandem, dem dreißig Jahre lang eingeredet wurde, er sei unmusikalisch - und nun versucht, von Musikmuffel zum akzeptablen Tin-Whistle-Spieler zu werden.
Warum gibt es diesen Blog? Weil ich Mut machen will und zeigen will, dass es einfach mal machbar ist.

Tipp: Einen Blog liest man von unten nach oben.

16.01.2009 Auch wenn ich in letzter Zeit regelmäßig geübt habe, komme ich nur schleppend vorran. Das liegt wohl daran, dass ich begonnen habe, die "Notenhilfe" mit Textmarker ausradiert habe. Sprich: Über den hohen C steht 2/3 (2tes und 3tes Loch zuhalten), aber ich hatte unterbewusst bei den hohen Noten nur noch die Zahlen gelesen. Ohne diese bin ich aufgeschmissen. Sprich: Nix mit Notenlerneffekt. Ich verspiele mich, sobald ich Passagen ohne Zusammenhang spielen möchte. Ergo: Notenhilfen schön und gut, aber davon wegzukommen ist schwer.
28.12.2008 Oh je, so lange ist es seit meinem letzten Eintrag her? Schwer zu glauben. Seit der Umzug anstand und die ganze Rennerei danach und der Job und... (Aus Gründen der Humanität werden an dieser Stelle 2 h weitere Aufzählungen von Ausflüchten, warum der faule Kerl das Tin Whistle Spielen vernachlässigt hat, herausgeschnitten).
Kurz und gut: Die lange Spielpause hat sich gerächt. Ich habe nicht nur das Notenlesen verlernt sondern auch eine ganze Menge Fingerfertigkeit eingebüßt. Die Lieder selbst bereiten mir noch die geringsten Probleme, da die aus irgend einem Grunde im Kopf hängen geblieben sind. Aber es hat mich jetzt über einen Monat gekostet, wieder auf mein altes Niveau hochzuarbeiten. Diesmal ging es aber mit wesentlich mehr Routine von statten, ein neues Lied zu lernen. "Loch Lommond" behinhaltet zwar einige Knoten für die Finger und für meinen armen Kopf, aber nach einem Tag sitzt das Lied doch ganz anständig. Und klingt auch noch verdammt schön. Ich weiß wieder, warum ich gerne Tin Whistle spiele.
17.07.2008 "Sally Gardens" sitzt! Wieder erwarten fallen mir einige ehemals Fingerbrecherstellen inzwischen recht leicht. Ich hab mich aber seit Tagen vor dem nächsten Lied, "Molly Malone" gedrückt. Immer mal angetastet und dann weggelegt. Und heute? Komm ich von der Arbeit, schnapp mir noch angezogen die Flöte und spiele es (wenn auch leicht holprig) einfach runter. Das Lied ist recht einfach und man weiß einfach, wie es klingen muss, wenn mans spielt. Ist aber ein echt schöner Erfolg, nen Lied einfach mal so vom Blatt zu spielen.
Außerdem bin ich - meinen Nachbarn zu liebe - auf meine Meg von Clarke's umgestiegen. Das ist die, die beim Übungsbuch mit bei war. Klingt zwar bei weitem nicht so gut wie meine Mac Nic, ist aber viel leiser. Die Umgewöhnung fällt mir inzwischen garnicht mehr so schwer wie am Anfang. Ich glaub, aus mir wird doch noch was. :-)
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13.07.2008 Holla die Waldfee, so lange her? Und das peinliche ist: ich hab in der ganzen Zeit gerade mal "Sally Gardens" gelernt. Sehr schönes Lied, jetzt wo ichs kann. Vorher war es gar grausig anzuhören.
Tja, warum habe ich so lange gebraucht? Wenig Zeit, vor allem. Wohnungssuche und dann ist da noch ein kleiner Hamster bei mir eingezogen, weil bei Steffi kein Platz für das 2-Meter-Aqua war... Die Vorbereitungen dafür haben eine Woche lang jede Sekunde Freizeit aufgefressen. Und - ja gut, ich gebe es zu - ich hatte ein Motivationsloch. Aber jetzt hat mich die Flötentrötensucht wieder und mich sogar soweit gebracht, dass ich eine Traumwohnung mit Garten!!! nicht genommen habe, weil es laut Vermieter ein "sehr ruhiges Haus" ist. Flötespielen Fehlanszeige. Pah! Nich mit mich!
Ein weiterer Grund, warum ich so lange gebraucht habe: Ich habe zum ersten mal darauf verzichtet, mir auf der Demo-CD anzuhören, wie es klingen soll. Hab es mir ganz allein rausgetüftelt. Und im nachherein muss ich sagen: Es klingt wirklich so, wie es auf der CD klingen soll! YIPEEEEYAHJEEEEH!
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24.06.2008 Das letzte Übungslied sitzt. Und mit diesem Bewältigen dieser Lektion habe ich zwei Dinge gelernt:
1. ich bin offenbar wirklich talentfrei und nur ein Flötenhandwerker (oder ich erwarte zuviel von mir?)
2. Wenn man die Sache mit sportlichem Ehrgeiz sieht und als Ich-muss-meine-Nullbock-Phasen-überwinden-Training betrachtet, kommt man sogar vorwärts. :-)
Abgesehen davon ist mir aufgefallen, dass einzelne Abschnitte üben doof klingen kann, da diese Abschnitte erst im Zusammenhang gut klingen. Liegt also garnicht an mir, sondern wohl am Lied. (Sprich: Die anderen sind Schuld! ;-)). Mal ernsthaft: Es bringt viel mehr, Stücke zu üben, auch wenn sie über einen kompletten Takt hinaus gehen, als Takt für Takt die Fingerübungen zu machen. Wenn man diese gut klingenden Päckchen aneinanderreiht, geht es viel leichter.
Was mich auf jeden Fall motiviert: Das Lehrbuch ist fast alle. Nur noch eine weitere Lektion (2 weitere Töne) und insgesamt 6 Übungslieder! Yippeyjayeh, Schweinebacke!
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15.06.2008 Ja, die punktierten Viertelnoten sind ne Sauerei. Wenn ich den Takt mit dem Fuß klopfe komme ich vollkommen durcheinander. Erst das Anhören der Demo-CD hat mir gezeigt, wie es wirklich klingen muss. Mit diesem Rythmus im Ohr habe ich dann begonnen, das Stück zusammezuschustern. Gleichzeitig Ton und Takt in den Griff zu bekommen erscheint mir einmal mehr unmöglich. *g* Die Stimme, die sagt "bisher hast Du auch alles geschaft." nervt langsam. Spiele mit dem Gedanken, sie vorläufig zu erschießen.
10.06.2008 Nachdem ich mir ein paar Tage lang am C die Finger verknotet habe, sitzt die neue Tonleiterübung ganz gut. Die nächsten beiden Lieder sind auch Übungsstücke für Legato. Tolle Wurst. Drei Übungslieder hinternander. Hat ganzschön an meiner Motivation genagt, aber ich hab mich durchgebissen.
Derzeit habe ich mich darauf verlegt, alle alten Stücke in Form zu bringen und im richtigen (teils hohen) Tempo zu spielen. Wohl auch, weil ich mich vor der nächsten Lektion drücken möchte: Punktierte Viertelnoten. Wieder so ne Taktsauerrei für mich talentarmen Taktmuffel.
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03.06.2008 Habe fleißig die neuen Lieder geübt. Läuft ganz gut, denke ich. Nur bei der Wiederholung von "Kaithie Bairdie" musste ich feststellen, dass ich mich beim Refrain auf mystische Weise immer wieder verhaspele. *grumpf* Also wieder fleißig den alten Kram üben, jetz passt es wieder.
Ein vorsichtiger Blick auf die nächste Lektion verwirrt mich total: "Das C". Häh? Hatte ich doch schon, die Note. Druckfehler! Schiebung! Neee, Pustekuchen. C ist nicht gleich Cis. Auf einmal muss ich damit klarkommen, dass ein Notensymbol auch anders gespielt werden muss, wenn kein Kreuz davor steht. *Haarerauf* Und dazu noch völlig anders! Das C spielt man, in dem man Loch 2 und 3 zuhält, 1 aber offen lässt. Das war noch nie da. Mein armes Hirn. Meine armen Finger. Da ist der zweite neue Ton, das zweigestrichene e viel leichter... (Eine Dose Mitleid für den Möchtegernmasterwhistler, bitte. ;-))
01.06.2008
19:15
"Hallo, ich bin Chris, und ich bin süchtig." - "Hallo Chris!"
Gibt es eigentlich ne Gruppe anonymer Whistler? Ich kann heute nicht die Finger von der Whistle lassen. Das "perverse Lied" bringt mich zwar immer wieder zum Stolpern, aber es läuft inzwischen ganz gut. Auch das nächste Lied, das allbekannte "Amazing Grace" läuft erstaunlich gut, dafür dass da zwei neue Dinger drin sind: "Achteltriolen" (3 Noten in einem Taktschlag (schneller geht immer ^^)) und Haltebogen (Noten länger spielen). Es wird zwar noch 2 Tage brauchen, bis sie sicher sitzen, aber: so what?
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01.06.2008
10:00
Kaum aus dem Urlaub und keine Zeit für nix mehr. Heute habe ich zum ersten mal wieder richtig geübt. Gestern nur so vor mich hingeträllert und festegestellt, dass ich an Geschwindigkeit verloren habe. Die schön schnellen Tonfolgen waren dahin. Das hab' ich heute erstmal wieder gradegebogen und nun läuft es (so halbwegs).
Das erste Lied zum Üben vom hohen D ist pervers. Es enthält Tonsprünge, die für meine armen Fingerchen völlig ungewohnt sind: h-a-fis-d oder für Grobmotoriker: einen Finger an einer Hand bewegen - 1 Finger pro Hand bewegen - 2 Finger an einer Hand bewegen. Habe ein neues Trainigsziel. -.-
Um die Nachbarn nicht allzusehr zu nerven, habe ich das Klangloch am Mundstück halb mit Tesa zugeklebt. Nu ist die Whistle schön leise und hat einen schön "breathy" Sound. Nur mein erster Gedanke "oh, das d klingt zugeklebt aber schief" war nicht ganz richtig. Ich habs einfach falsch gespielt. *g*
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25.05.2008 Nach meiner selbstauferlegten Wiederholungsrunde laufen die Lieder allesamt gut. Heute habe ich mich weiter in den Lektionen gewagt und kann zwei neue Noten (hurra): Das c und das hohe d. Das hohe D ist der erste überblasene Ton und somit der erste auf der nächst hohen Oktave. Das Übungsstück dazu trainiert mich gut (mit vielen Anläufen ;-)) darauf, nach einem hohen D nicht das tiefe D zu versauen.
23.05.2008 "The Finnegan's Wake" ist genauso schnell wie "On The Road", diesmal sind aber die tiefen Töne ungewohnt flink zu spielen. Ist eine gute Übung. Außerdem lerne ich endlich mein Problem mit den tiefen Tönen packen, die ich (schnell gespielt) ständig aus versehen überblase (eine Oktave zu hoch spiele).
Ich merke deutlich: Der Drill der letzten Lieder sitzt und hat mich gut vorbereitet.
Auf der anderen Seite musste ich mit Erschrecken feststellen, dass ich "On The Road" fast garnicht mehr spielen kann. Häää? Das war doch erst vorgestern. *schniff* Das darauffolgende Lied war einfach zu ähnlich und "The Finnigan's Wake" hat den schnellen, einstudierten Rhythmus durcheinandergewirbelt. Also werd' ich jetzt alle drei neuen Lieder solange üben, bis ich sie auseinander halten kann.
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21.05.2008 "On The Road" sitzt soweit. Verspiele mich noch gerne mal, aber so what...
Das nächste Lied "Orò Se Dò" ist schön langsam und sitzt schnell. Ich verlege mich heute darauf, alle alten Lieder nochmal sauber durchzuspielen und auf die Feinheiten im Tempo und sauberen Zungenschlägen zu achten.
20.05.2008 Bin nicht mehr ganz so gefrustet. Nachdem ich wie ein Blöder flinke Finger trainiert habe, kann ich zwar alle Töne schnell aneinanderreihen - nur der Rhythmus ist nicht erkennbar. Das Original klingt ganz anders. -.-
Dann stelle ich aber fest, dass der Refrain viel eingängiger ist, da sich der Rythmus hier dreimal wiederholt. Und tataaaa - nach viel Fluchen und üben kann ich 3 von vier Zeilen des Liedes "On The Road". Alle Versuche, die einzigen 3 Töne der vierten Zeile, die anders sind, zu üben, schlagen fehl. Töne da, Rhythmus irgendwo anders...
19.05.2008 Bin gefrustet. Bin soooo gefrustet. Das neue Übungslied "On The Road" (ein irisches Traditional) ist utopisch schnell. Was vorher bei "Kaithie Bairdie" 8tel-Noten waren, sind hier Viertelnoten. Sprich, doppelt so schnell. Sprich, die echten 8tel-Noten sind so schnell, dass ich Mühe hab, überhaupt zu hören, dass Joseph sie auf der Whistle spielt. Auuua. Das wird ein langer Weg.
Lieber Blog, war schön mit dir. Wir sehen uns in ein, zwei Wochen wieder, wenn ich "On The Road" beherrsche.
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18.05.2008 Obwohl ich jeden Tag mehrfach geübt habe, sitzt erst heute "Kaithie Bairdie" (relativ) sicher und in dem Tempo wie auf der Demo-CD. Schöner Nebeneffekt vom üben-bis-zum-Erbrechen: Ich kann das Lied auswendig. Und es gefällt mir inzwischen sogar.
Das nächste Lied "Me Anvez Eur Goulmik" ist schön langsam und ich kann es nach ein paar mal üben. Sogar das nächste, schnellere (aber sehr einprägsame) Lied "Jonney Get Your Hair Cut" geht mir recht leicht von der Hand. Jetzt übe ich erstmal die letzen drei Lieder, bis sie gut sitzen.
Außerdem haben Steffi und ich heute zum zweiten Mal zusammen gespielt. Steffi begleitende Akkorde auf der Concertina, ich die einfachen Übungslieder. Für uns beide ein Belohnungshäppchen der besonderen Art, weil es einfach wahnsinnig Spaß macht, zusammen Musik zu machen.
14.05.2008 Die ersten zwei Zeilen kann ich inzwischen wenigstens langsam spielen. Ein Versuch, mich an den Refrain zu wagen, deprimiert. Die Tonfolgen kann ich mir nichtmal vorstellen. Es klingt mal wieder nach nix. Heute spiele ich so oft Belohnungslieder wie noch nie.
12.05.2008 "Suo-Gan" sitzt endlich und klingt gut. Doch sofort haut mir das Lehrbuch den nächsten Hammer an den Kopf: Achtelnoten. Und das erste Übungslied dazu ("Kaithie Bairdie") ist so schnell, dass ich nichtmal die Noten so schnell mitlesen kann, wie es auf der Übungs-CD gespielt wird. Auch erscheinen mir die Tonfolgen (große Sprünge zwischen den Tonhöhen) so pervers, dass ich weiß: Daaas wird lange dauern.
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10.05.2008 Am Morgen vor der Fahrt in den Urlaub noch schnell üben. "Suo-Gan" ist nach wie vor schwer, aber die anderen Übungslieder sitzen dafür inzwischen fast fließend.
Während der Fahrt blättere ich im Liederbuch "Poverello" und muss ewig suchen, bis ich ein Lied finde, das nur die 6 mir bekannten Noten verwendet. Außerdem muss ich zähneknirschend erkennen, dass es im deutschen Liedgut verdammt oft Lieder mit dem tiefen "c" gibt. Und diesen Ton kann eine auf D gestimmte Whistle nicht. Sprich: Wer solche Lieder whistlen möchte, muss sich eine "high c" oder eine "low c" kaufen. Dann funktioniert das Lernbuch aber nicht mehr. Mir lass' ich es wurscht sein, schließlich will ich eh Irish Folk spielen.
09.05.2008 "Suo-Gan" entpuppt sich als schweres, aber sehr schönes Lied. Ich freue mich schon darauf, es fehlerfrei spielen zu können und dann auswendig zu lernen.
08.05.2008 Nach viel Übung sitzt der Rhythmus langsam und aus dem Gestammel wird sogar eine Melodie! ^.^ Zur Belohnung stürze ich mich auf "Good King Wenceslas", ein altbekanntes und stronzeinfaches Lied. Nach 30 min üben sitzt es halbwegs und ich kann es sogar auswendig. Ich wage sogar den Versuch "Suo-Gan" zu spielen, für das ich erstmals alle 6 Noten brauche und scheitere recht kläglich. Auf morgen vertagen.
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07.05.2008 Das Übungslied sitzt soweit, dass das "d'" nicht mehr übermäßig schräg klingt. Auf meiner Billig-Whistle (Meg von Clarke) ist das d kein Problem, klingt aber nicht so schön. Also: Weiter mit dem schweren Mac-Nic-D kämpfen.
Doch das nächste Übungslied treibt mich in den Wahnsinn: 3/4 Takt und absolut willkürliches aufeinanderfolgen von halben und Viertelnoten. Und dazu auf der Übungs-CD auch noch utopisch schnell gespielt. Für mich Rhythmuslegasteniker die ultimative Herausforderung. Ich gehe es gaaaaanz langsam an. Verbissenheit ist bestimmt der Schlüssel zum Erfolg.
Um mich vom Frust und abzuhalten, spiele ich immer wieder zwischendurch ein Stück, das ich schon sicher kann und beweise mir so: "Du bist nicht zu doof dafür!" Eine Taktik, die ich jedem Instrumentlernenden nur empfehlen kann.
06.05.2008 Jetzt, wo ich das Lied flüssig spielen kann, klingt es sogar gar nicht mal so schlecht. Im Größenwahn stürze ich mich auf die nächste Lektion: 3 neue Noten (fis', e' und d') und bin deprimiert. Die tiefen Töne auf meiner Whistle klingen schnell schräg, da gerade das tiefe "d" gaaanz wenig Luft benötigt und mit mehr Luft eine Oktave hochrutscht. Toll, dass ich schon überblasen kann (eine Oktave höher spielen) aber doof, wenn man dass gar nicht will. Es stellt sich auch heraus, dass es mit an meiner Fingerhaltung liegt, da sie die Löcher nicht gaaanz dicht bekomment. Also: Viel arbeiten am tiefen Ton. Das erste Übungslied mit den neuen Tönen ist zum Glück seeeehr langsam. Und schön. :-)
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05.05.2008 Obwohl "Au Claire de la Lune" noch nicht richtig sitzt, schnappe ich mir "Autumn in Wales", ein viel langsamers und für mich leichteres Stück. Aber es klingt einfach nur doof. Langweilig. Die neue Zungentechnik für weiche Töne ist gewöhnungsbedürftig.
04.05.2008 Das Lied "Au Claire de la Lune" stellt mich auf eine harte Probe. Superviele Zeilen, die meine Fähigkeit, Noten zu lesen (statt ständig geübtes nachzuträllern) auf die Probe stellt. Aber wenigstens sitzen die Töne nicht mehr so schief, da ich rausgefunden habe, dass es an meiner Fingerhaltung liegt. Die Mac Nic hat recht große Löcher und meine Finger sind recht schlank. Aber mit gutem Willen wird es besser. Auch die Zungenstöße sitzen inzwischen recht gut.
Außerdem rufe ich mir immer wieder in Erinnerung: "Aunt Rhodie" erschien mir anfangs auf unmachbar. Und dennoch hab' ichs geschafft.
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03.05.2008 Ich übe wie ein Weltmeister. Doch schon Lied Nr. 2 (Aunt Rhodie) stellt mich vor schier unlösbare Probleme: Halbe Noten und Viertelnoten wechseln sich scheinbar willkürlich ab und wenn ich mit dem Fuß den Takt schlage treff ich die Löcher nicht mehr. -.- Aber dann einmal auf der Demo-CD angehört und guck die einer schau, es wird. Aber meine Finger verkrampfen sich so schnell, dass ich Frustanfälle bekomme. Kaum passt Lied Nr. 2 so halbwegs versuche ich mich an "Merrely We Roll Along". Vieeeel einfacher als das davor, da die halben und ganzen Noten einem bestimmten Rhythmus folgen. Als ich dieses Lied halbwegs kann, halte ich alles für machbar.
02.05.2008 Meine brandneue Mac Nic (High D) aus Neusilber ist da! Buch aufgeschlagen, Lektion 1 angeguckt. "Wie halte ich eine Tin Whistle" Aha, alles klar. Is ja logisch. Denk ich.
Lektion 2: Alle 6 Grundtöne durchprobieren, die eine Whistle so kann. Hm. Das Ding hat nur 6 Löcher, so schwer wirds nicht sein. Doch irgendwie klingen die Töne alle noch mächtig schief, als ich begeistert die Tonleiter rauf und runter trällere. Egal.
Dann: "Zungenstoßtechnik", um die Töne sauber voneinander zu trennen. Meist verheddern sich meine Finger, die Zunge verstopft das Mundstück oder sonstwas anderes. Aber relativ bald denke ich: "Leicht schief, aber ran an den Speck!"
Lektion 3 bringt mir bei, was es so an Notensymbolen gibt und dann lerne ich in Lektion 4 die ersten drei Noten meines Lebens, die ich wohl nicht vergessen werde: h', a' und g'. Ich bin baff. Damit kann man schon 5 Übungslieder spielen. Also fleißig losgeübt und am Ende bin ich stolz wie Bolle, dass ich mein erstes Lied spielen kann. Steffi meint, das kling noch alles ziemlich schief. *schnief*
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25.04.2008 Steffi hat auf der Hochzeit meiner Schwester Blut geleckt und sich eine Concertina gekauft. Urplötzlich habe ich die Idee, auch ein Instrument lernen zu wollen. Ich. Jemand, der bereits zweimal Noten gelernt hat (Schule und Mutter) und sie aus purem Desinteresse wieder vergessen hat. Ich, mit dem Rhythmusgefühl eines volltrunkenen Buntspechts (Hämmern ja, Rhythmus nein). Aber ich habe wohl meinen optimistischen Tag. Da ich Irish Folk liebe und die Tin Whistle ein wunderbares Einsteigerinstrument sein soll, entscheide ich mich also für die Tin Whistle.
Also im Internet gestöbert, in einem Forum Tipps für eine geeignete Einsteiger-Whistles gefunden und auf Ebay das begehrte Stück erworben. Gleich dazu ein Lernbuch ("Tin Whistle Workshop I" von Andreas Joseph) nebst Übungs-CD.
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